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EXIL
MUSIK presents artists from around the world

EXIL
Musik, Label und Musikverlag der Dissidenten,
wurde 1983 gegründet und 1994 auch für andere
Künstler (z.B. Rimitti, Geoffrey Oryema, Africando,
Miriam Makeba und Wagner Pá geöffnet. Seit vielen
Jahren operiert EXIL im globalen Netzwerk, unter anderem
als deutscher Partner der Labels PUTUMAYO WORLD MUSIC, CUMBANCHA,
SIX DEGREES Records und BLUE JACKEL ENTERTAINMENT /// EXIL
Musik is an independent record label and music publisher
founded in 1983 and still owned by Dissidenten.
In 1994 Exil began to release selected albums by international
artists such as Rimitti, Geoffrey Oryema, Miriam Makeba
or Africando. EXIL is also the german partner for jazz-
and worldmusic labels PUTUMAYO WORLD MUSIC, CUMBANCHA, SIX
DEGREES Records, and BLUE JACKEL ENTERTAINMENT.
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EXIL Neuheiten & Neuigkeiten
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| Putumayo presents:
Brazilian Beat
Cooler
Cocktail aus Samba, Bossa und Electro
(03.02.2012)
Brasilien ist nicht nur Fußballchampion. Brasilien ist auch
Weltmeister im Produzieren musikalischer Coolness. Seit der Bossa
Nova-Ära zieht sich ein Band eleganter, tanzbarer, leichfüßiger
Beats durch die Musikgeschichte des Landes - zeitgemäß
gipfelnd in der heutigen Brazilectro-Generation.
Auf der vorliegenden Putumayo-Kollektion haben sich sowohl alte
Hasen wie auch ungehörte Newcomer dieser Philosophie verpflichtet.
Dabei ist "Summer Samba"-Eminenz Marcos Valle, der in
den Neunzigern seine Begeisterung für House und Drum'n'Bass
entdeckte, sowie Saxophonmeister Leo Gandelman, in New York mit
seinem Projekt Brazilian Groove Band dem Funk huldigend. Spannend
wird diese Zusammenstellung vor allem durch die Häufung von
Namen, die in unseren Breiten bislang unbekannt sind: Da wäre
Tamy mit ihrer mädchenhaften sonnigen Stimme, die vor dem Samba
niederkniet oder die selbstbewusste Música Popular-Lady Bruna
Caram mit einem Abschiedslied an den Ex-Freund. Die US-Brasilianerin
Mônica Da Silva baut
einen träumerischen Bogen zwischen Bossa Nova und entspanntem
Indiepop. Bungalove tragen süffige Bossa-Grooves nach Italien,
und das Fino Coletivo sowie Rogê frischen das Samba Soul-Fahrwasser
eines Jorge Ben auf. Zurückgelehnt machen Brazuka Fina dem
Samba elektronische Avancen. Liminha-Tochter Tita Lima bekennt blechbläserschwanger,
dass sie in den Samba gar verliebt ist, und Marcello steuert aus
der Wahlheimat Paris elegantes Brasil-Songwriting bei.
Auch mehr als fünfzig Jahre nach der Erfindung der Bossa Nova
sind die Tugenden Brasiliens präsent: In der Musik der neuen
Generation verbinden sich Eleganz und Electronics, Beats und Bossa,
Coolness und Chic.
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Putumayo presents: Acoustic Café
Auf
Tuchfühlung mit neuen Musikpoeten
(23.09.2011)
Seit dem Aufkommen des Folkrevivals in den USA der 1960er mit Bob
Dylan, Joan Baez und Phil Ochs findet man die Singer/Songwriter
oft an kleinen, intimen, konspirativen Orten, wie die eines Folkclubs
oder eines Cafés. Putumayo stellt eine neue Generation musikalischer
Poeten zwischen Folk, Country, Rock und Blues aus den USA, Kanada,
Südafrika und Australien vor, die für uns Europäer
noch echte Entdeckungen sind. Der Torontoer Harry Manx covert die
Liebeshymne „Crazy Love“ von Van Morrison, somnambule
Folktöne aus Rhode Island gibt es vom Duo Brown Bird. Das Wunderkind
Trevor Hall präsentiert eine rauchig gesungene Miniatur, Newcomerin
Sarah Jarosz frönt einem frischen Bluegrass. Steve Earles Sohn
Justin Townes empfiehlt sich mit leisen Tönen aus Brooklyn,
mit stupendem Satzgesang à la Crosby, Stills & Nash warten
die Sweet Remains auf. Als feste Putumayo-Größe gibt
sich Lucy Kaplansky mit einer Widmung an ihren Vater die Ehre. Mit
einem berührenden Kleinod vernehmen wir den Südafrikaner
Gregory Alain Isakov. Von der Westküste grüßen Fences
und Jon & Roy mit ungewöhnlichen Americana-Klängen.
Und im Finale geht es spritzig nach Western Australia mit The Waifs.
Introspektiv und elegant, über- oder wehmütig, träumerisch
oder swingend – in den Cafés zwischen Texas und Seattle,
Broome und Brooklyn harren akustische Perlen unserer Entdeckung.
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Putumayo presents:
Latin Beat
Dancefloor-Hybride
zwischen Amerika, Karibik und Spanien
(02.09.2011)
Nirgendwo in der populären Musik gibt es einen derart riesigen
Pool an Stilen und Rhythmen wie in der Música Latina. Allein
durch ihre immense Verbreitung von Süd- und Zentralamerika
über die Karibik, USA und Spanien scheint es natürlich,
dass sich die Latin-Sounds in ein kaum fassbares Kaleidoskop auffächern.
In ihnen hat sich die Historie dreier Kontinente verflochten, begegnen
sich afrikanische, europäische und indianische Wurzeln und
entwickeln sich buchstäblich jedes Jahr weiter.
Putumayo hat für das zweite Kapitel in seiner neuen Beat-Serie
einen Querschnitt durch aufregende Latino-Hybride aus Kuba, Kolumbien,
Ecuador, Texas und Spanien für den Dancefloor aufgetischt,
wirft den Anker jedoch auch vor Englands und Neuseelands Küsten
aus. Moneda Dura bringen Buena Vista-Legende Ibrahim Ferrer in den
Club mit, der Texaner Charanga Cakewalk schlurft zur Electrocumbia,
und Profetas servieren schokoladenverzierte Grooves. Aus Medellín
steuert Jontre seinen Tropical-Pop bei, Digitano verzahnt Flamenco
mit Electronica, die Grupo Lokito grüßt aus London mit
aufgepepptem Guajira-Sound. In Kiwi-Land kredenzen Sola Rosa einen
Spaghettiwestern, und Havanna-Veteran Edesio bringt Nostalgie mit
Synthesizern zusammen. Ein junger Talentpool aus Kuba findet sich
in den Reihen der Calle 66, Sarazino frönt dem brasilianischen
Axé und Mariposa Solar aus Bogotá bietet gar eine
Musiktherapie an.
Ein schwindlig machender Flug über die gesamte Welt der Música
Latina in ihrer Ausprägung des 21. Jahrhunderts - kosmopolitisch,
urban und doch down to earth.
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| Putumayo presents: African
Beat
Zukunftsklänge
zwischen Dakar und Kapstadt
(26.08.2011)
Die europäischen Afrika-Klischees greifen im Jahr 2011 nicht
mehr. Das gilt auch fürs musikalische Terrain: War man während
der Blütezeit der sogenannten "Weltmusik" noch davon
überzeugt, der afrikanische Zukunftsklang würde in Paris
und London entworfen, so ist heute längst klar, dass in den
Clubs von Lagos, Accra, Dakar, Nairobi und Kapstadt wesentlich progressivere
Sounds das Zepter übernommen haben. Zum Auftakt seiner neuen
Beat-Serie präsentiert Putumayo visionäre Klänge
aus Mali, der Elfenbeinküste, dem Senegal, Nigeria, dem Kongo
und Südafrika. Als Ehrung an die 2010 verstorbene Südafrikanerin
Busi Mhlongo gibt es einen ihrer herausragenden Urban Zulu-Tracks
zu hören, vom senegalesischen Rapper Lëk Sén kommt
ein funkiger Afroblues. Für die brandaktuelle Koppelung aus
Yoruba-Wurzeln und R&B steht der Nigerianer 9ice, Fred Massamba
bringt einen souligen HipHop-Groove mit. Alte Bekannte sind auch
anzutreffen: Issa Bagayogo empfiehlt sich als Pionier des Afro-House
und Vieux Farka Touré zeigt in einem Remix aus Brooklyn,
wie Dancefloor-kompatibel sein Desert Blues ist. Weitere progressive
Mali-Klänge gibt's von Donso und Asama Yalomba, während
Yodé & Siro dem zurückgelehnten ivorischen Tanzstil
Zouglou huldigen. Afro-Fiesta aus Südafrika vereinen in ihrem
Stilmix Kamerun und Kongo, Les Barons schließlich würzen
von London aus mit zeitgenössischem Afrobeat nach. Afrika als
Heimat der prima materia für eine zukunftsweisende Dancefloor-Philosophie!
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Da Cruz: Sistema Subversiva
Brazilian
Breakbeats aus Bern
(26.08.2011)
Sie stellen alles auf den Kopf, was man bisher über brasilianische
Musik wusste. Das Ensemble um die brasilianische Sängerin Mariana
Da Cruz und den Schweizer Industrial-Pionier Ane H. (Swamp Terrorists)
verbindet das Kulturgut der Südhalbkugel mit einer Starkstrom-Steckdose.
Sistema Subversiva ist dabei das bisher rauste und tanzbarste Album
der Berner. Elemente aus Afrobeat, Dancehall, Kuduro, Funk, Jazz,
New Wave, Breakbeat, Samba oder Indie-Rock sind die Zutaten dieser
Sub-Urban Brazilian Music, und das tönt entsprechend wild:
So treffen im Stück "Tudo Bem Aqui" schwere Dancehall-Rhythmen
auf warme Bläser und kantige Gitarren, "Curumin"
ist ein afro-brasilianischer Funk-Knaller, unterlegt mit elektronischen
Sub-Bässen, "Papo De" kommt als Elektro-Reggae daher,
der unter dringendem Sommerhit-Verdacht steht, und aus "Warm
Leatherette", dem New-Wave-Hit der Gruppe Normal, macht Da
Cruz einen unterkühlten, punkig vorwärtspeitschenden Hi-Tech-Samba.
Man mag bei dieser Musik an Acts wie Ebony Bones oder M.I.A. denken.
Ein aufgekratzter Tropical New Wave, aus den Pulten und Stimmbändern
gelockt mitten in der ach so beschaulichen Schweiz.
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InnerVersions: A Six Degrees Yoga Compilation
Chillige
Abenteuer zwischen Brasilien und Bombay
(19.08.2011)
Yoga ist mittlerweile zu einer Quelle der Kraft geworden, die
nicht mehr an bestimmte kulturelle Verankerungen geknüpft ist.
Anhand von zwölf Tracks hat der Yoga-Lehrer am Equinox
Fitness und Pure Yoga in Manhattan, Musikjournalist,
DJ und Mitbegründer des Earth Rise SoundSystem Derek Beres
die meditativeren Facetten des San Franciscoer Labels Six Degrees
Records durchforstet und sie in einem leuchtenden Flow verwoben.
Beres’ Trip startet bei der persisch-amerikanischen Sufispezialistin
Azam Ali, leitet über nach Delhi zu einem atmosphärisch
schweifenden Track des Duos Midival Punditz, gleitet dann hinein
in Lal Meris subkontinental angehauchten Triphop und Céus
Tropical Dub. Im Zentrum siedeln zwei neue Mixes: Der Kanadier Eccodek
geht eine Downtempo-Partnerschaft mit der indischen Vokalistin Kiran
Ahluwalia ein, und Kompiler Derek Beres selbst offeriert mit EarthRise
SoundSystem-Kumpan Duke Mushroom einen Hybrid aus Punjab-Rhythmen
und Gnawa-Chants. Der Staffelstab geht dann an Karsh Kale über,
bevor der Italiener Gaudi sich mit seiner Kraftwerk-geschwängerten
Dubversion eines Nusrat Fateh Ali Khan-Klassikers einreiht. Im ruhigen
Fluß geht es weiter zu Jef Stott aus San Francisco und einem
Original-Track des Bombay Dub Orchestra, bevor Cheb I Sabbah mit
“Lagi Lagan” eine moderne Version eines Devotional Chants
präsentiert und im Finalstück der britische Meistermixer
Bob Holroyd südindisch inspiriertes Ohrenkino bietet. Für
alle praktizierenden Yoga-Schüler und meditativ gestimmte Hörer,
die sich von den New Age-Stereotypen abgewandt haben, bietet InnerVersions
eine inspirierende 72minütige Klangbegleitung auf ihrem spirituellen
Reiseweg.
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Putumayo presents: Kids World Party
Von
Nah und Fern: Fêtenhits für kleine Leute
(08.07.2011)
Das bunte Label schlägt ein neues Kapitel
in seinen CD-Serien für Kinder auf. Mit einem globalen Rundflug
durch ausgelassene Tanz-, Spiel- und Fetensongs startet die Kids
Party-Reihe. Die rothaarige Fee Pakita bereitet die Party vor,
Sohanna nimmt uns dann mit auf Hawaii, um dort mit Reggae ein Luau
zu feiern. Ebenfalls mit Reggae-Flair erzählt der Basler Sänger
Famara von Ostafrika, PALO! bringen uns mit afro-kubanischem Funk
in die Karibik, wo schon Asheba wartet, um einen Schulklassenausflug
zu starten. In einem Friedenszug treffen wir die südafrikanische
Band von Sharon Katz. Ein Spiellied steuert der US-Songwriter Tom
Freund bei, während Lucky Ali aus Indien eine Ballade singt
und Will Stroet aus Vancouver von den Freuden des Fahrradfahrens
berichtet. Mit einer Cumbia melden sich Mondeita de Oro aus Mexiko
zu Wort, das Frauentrio Balentes lässt seinen Sommerhit „Cixiri“
von Sardinien aus steigen. Und schließlich darf auch Bluesman
Eric Bibb, alter Vertrauter der Putumayo Kids-Serie nicht fehlen,
diesmal mit einem Jackie Wilson-Cover. Um den 50. Geburtstag von
Amnesty International zu feiern, stiftet Putumayo von jeder verkauften
CD 50 Cent an die unermüdliche Menschenrechtsorganisation.
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Vieux Farka Touré: The Secret

Neue Geheimnisse des Niger-Blues
(03.06.2011)
Man nennt ihn “den Alten” doch er hat als junger Heißsporn
die Musikszene Malis durcheinander gewirbelt wie kaum einer seiner
Landsleute. Dabei schafft er das Kunststück, als Sohn der Legende
Ali Farka trotzdem für Kontinuität und ehrenvollen Umgang
mit dem Erbe zu sorgen. Denn Vieux Farka Touré ist nicht nur
am Niger ein Phänomen, er füllt mit seiner im Sahel geerdeten
Gitarrenzauberei mittlerweile Hallen von den USA bis nach Australien,
spielte beim Kick Off zur Fußball-WM für einer Milliarde
Fernsehzuschauer. Auf seinem dritten Studioalbum weiht der Zukunftsweiser
aus Niafunké uns nun mit prominenten Gästen in weitere
Geheimnisse seines weltgewandten Wüstenblues ein. Als Produzent
hat sich Touré den Six-String-Mann Eric Krasno auserkoren,
der mit seinem Trio Soulive seit einem Jahrzehnt für innovativen
Funkjazz made in NY steht. Des weiteren gibt sich der junge Slide-Meister
Derek Trucks aus Jacksonville, Florida die Ehre und verzwirbelt seine
mächtigen Glissandi mit den kantigen Riffs seines malischen Partners.
Kein geringerer als Jazz-Querkopf John Scofield hat sich ebenfalls
auf der Gästeliste eingetragen. Eine ganze Generation vor Vieux
hatte der schon mit Herbie Hancock und Miles Davis gearbeitet - eine
Ehre für Vieux, den Altmeister zu empfangen. Eine große
Überraschung dürfte die Anwesenheit des südafrikanischen
Songwriters Dave Matthews sein, der das Stück „All The
Same“ mit seinen empfindsamen Lyrizismen ziert. Im zentralen
Titelstück der Platte schließlich ist noch einmal posthum
ein Tête-à-tête zwischen Vater und Sohn zu hören.
Während der sieben Minuten ihres Studiostelldicheins kann man
ergriffen nachlauschen, wie die Erblinie von Ali direkt auf Vieux
übergeht. Mit The Secret ist Alis Spross Vieux eine
neue geheimnisvolle Wüstenblues-Zeremonie gelungen, traumwandlerisch
vermittelnd zwischen Niger und New York, Jacksonville und Johannesburg.
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Putumayo presents: Jazz
Meilensteine
des Vocal Jazz der 50er Jahre
(27.05.2011)
In den vergangenen Jahren hat das bunte Label
seine Tuchfühlung mit dem amerikanischsten aller Musikgenres
immer weiter verstärkt – mit den Kollektionen Women
Of Jazz, Latin Jazz, Jazz Around The World
und New Orleans bildete sich ein eigener Zweig von Putumayo-Veröffentlichungen
heraus. Dieser ist nicht zuletzt Labelchef Dan Storpers Umzug in
die Crescent City geschuldet – in der Geburtsstadt des Genres
ist er dort auf einer quasi täglichen und sehr angenehmen Basis
damit konfrontiert, wie ihm Ausprägungen des Jazz aus jeder
Pore der Stadt entgegen dringen. Mit dieser neuen Sammlung stellt
er, unterstützt vom New Orleans-DJ Joel Dinerstein vor allem
eines der wichtigsten Kapitel der Genrehistorie überhaupt vor:
den Vocal Jazz der 1950er. Dabei sind Meilensteine und Welthits
wie Nina Simones „My Baby Just Cares For Me“, Duke Ellingtons
„It Don’t Mean A Thing“ in der zeitlosen Version
von Anita O’Day oder „Lover Come Back To Me“ der
späten Billie Holiday. Nat King Cole führt mit seinem
elegant swingenden Trio in die musikalisch pulsierende Nachkriegsära
genau wie der softe Tenor von Chet Baker oder die singende Krankenschwester
Maxine Sullivan. Die verführerische Blossom Dearie kokettiert
mit den Männerblicken, Mose Allison bezwingt durch seinen eleganten
bluesigen Stil Frauenherzen. Zu einem seltenen Giganten-Duo finden
sich Louis Armstrong und Oscar Peterson zusammen, ganz ohne Singstimmen
zelebrieren Cannonball Adderley und Bill Evans The Art Of Duo. Denn
besonders abwechslungsreich wird dieses Mini-Kompendium durch die
instrumentalen Einschübe, wie Bebop-Künstler Hampton Hawes
mit einem Gospelpiano und Tenorsaxer Zoot Sims mit einer Gershwin-Adaption
beweisen. Ein schlüssiges Porträt einer Epoche, in der
die wesentlichen Tugenden des Jazz wie in einem Schaukasten funkeln.
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Karsh Kale: Cinema
Globale
Popkunst aus dem Big Apple
(13.05.2011)
Kino und Indien – eine Kombination, die natürlich sofort
an die große Bollywood-Maschinerie denken lässt. In einer
Epoche zunehmender musikalischer Globalität ist es jedoch längst
selbstverständlich geworden, dass indische Musiker eine Klangsprache
kreieren, die sich aus verschiedensten Erdteilen nährt. Karsh
Kale (sprich: körsch ka-LEH) hat sich dabei seit einer
Dekade als progressive Speerspitze hervorgetan. Und so leuchten
die cineastischen Tableaus, die er auf seinem vierten Werk kreiert,
in allen Farben einer weltumspannenden Pop-Vision. Drum`n`Bass-Grundierungen,
Grüße an den Dubstep und harte Elektro-Rock-Strukturen
treffen in Kales „Sonic Movie“ auf Weite schaffende
Ambientpassagen, auf die Vokaleskapaden von Popgirls zwischen Dänemark
(ANNE RANI) und Indien (MONICA DOGRA), des New Yorker Songwriter-Enfant
Terribles TODD MICHAELSEN, sowie auf die Sangeskunst indisch geerdeter
Mitstreiter wie VISHAL VAID, PAPON und SHRUTI PATHAK. Aus der traditionellen
Welt des Subkontinents gesellen sich außerdem auch der Flötist
PANDIT AJAY PRASANNA und Sitarmaestro PANDIT SUNIL DAS hinzu. Und
mit SALIM MERCHANT, der auf Kales Duo-Album mit Anoushka Shankar,
Breathing Under Water schon beteiligt war, steuert unmittelbar
ein Bollywood-Komponist sein Scherflein bei. Kale hat für jedes
der 13 Stücke eine eigene Architektur entworfen, die von nach
Exotik duftenden cinematischen Panoramen über harsche Electro-Rock-Kracher
und psychedelische Sitarmäander bis zu düsteren Balladen
reichen. Cinema ist weitaus mehr als das vielzitierte „Ohrenkino“
– Kales viertes Solo-Opus bietet zwischen Bombay und Bronx
Imaginationskraft für das innere Auge, Entzücken für
Beine und Anregung für Spirit und Seele.
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Bombino: Agadez
Ein
neuer Held des Sahara Blues
(06.05.2011)
Im Blues der Sahara residieren seit jeher unangefochten die "blauen
Ritter der Wüste", die Tuareg, die ihren Kampf gegen die
Unterdrückung nicht nur mit Gewehren, sondern immer auch mit
E-Gitarren führten. Nun haben diese stolzen Nomaden bereits
eine zweite Generation von Musikern hervorgebracht - Bombino aus
dem Niger ist ihr neuer Held. Geprägt von den bitteren Erlebnissen
zweier Rebellionen und vom Exil, geschult an den Klängen von
Hendrix, Mark Knopfler und Ali Farka Touré hat es der 30jährige
aus der Region Agadez im Nordniger bereits zu profunder Lebenserfahrung
und Respekt bis in die USA gebracht: Mit Keith Richards und Charlie
Watts nahm er den Stones-Klassiker "Hey, Negrita" auf,
Hollywood-Star Angelina Jolie führte er durch die Wüste.
Nun hat der 30jährige mit dem Filmemacher Ron Wyman in Massachussetts
und im heimischen Agadez sein Debüt eingespielt. Ganz konzentriert
auf Bombinos charismatisches, funkelndes Gitarrenspiel und seine
nasale, warme Stimme entstand hier ein Werk, das von Beginn an neue
Maßstäbe im Desert Blues setzt. Majestätisch trabende
Hymnen, akustisch soulige Balladen, vor allem aber die trancehaft
kreisenden, epischen Rocksongs mit Stromgitarre formen ein Repertoire,
das der unverwechselbaren Musik des afrikanischen Trockengürtels
neue, jugendlich sprühende Facetten verleiht. Als Musiker und
Friedensbote hat Bombino sich zum Spokesman seines Volkes aufgeschwungen.
Auf dem Weg der Tuareg in eine bessere Zukunft ist sein Album bereits
ein mächtiges Statement in Klängen und flicht ganz nebenbei
noch eine seelenvolle Note in den ansonsten so harten Wüstensound
ein.
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Azam Ali: From Night to the Edge of Day
Magische
Lullabies aus Nahost
(06.05.2011)
Wiegenlieder tragen eine universelle Kraft in sich. Sie bauen nicht
nur eine Brücke des Vertrauens und intuitiven Wissens zwischen
Mutter und Kind, sie können archetypische Geschichten und Geschichte
der Menschheit selbst aktivieren, Kontinente verbinden. In einem
Zyklus von zehn Lullabies erzählt die persische Sängerin
auf ihrem dritten, persönlichsten Solo-Album in bewegender
und betörender Art von Nähe trotz Diaspora, von kulturellem
Zusammenhalt trotz ideologischer Verblendung. Ein mächtiges
Statement, manchmal ganz ohne Worte, das ein faszinierendes Licht
auf den Nahen Osten aus der Perspektive eine Mutter wirft. Das melancholische
und doch tröstliche Repertoire umfasst viele Facetten des mütterlichen
Genres: Azam Ali hat einen türkischen Folksong aufgegriffen,
eine Kooperation mit dem palästinensischen Lautenspieler Naser
Musa findet sich, elektronisches Ambiente vermählt sich mit
einem trommelgestützten Chant, kurdische Verse treffen auf
einen Kinderreim. Diese Kollektion ist eine ergreifende Erinnerung
daran, wie tiefgreifend die Bande zwischen Mutter und Kind sind,
und es ist ein unwiderstehlicher Appell an Brüderlichkeit und
Mitgefühl.
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Putumayo presents:
¡Rumba Mambo Cha-Cha-Cha!
Kubas
elegant-effektvolles Triumvirat
(01.04.2011)
In der weitverzweigten Galaxie kubanischer Sounds bilden drei Stile
ein elegantes und zugleich effektvolles Triumvirat. Seit Jahrzehnten
sorgen Rumba, Mambo und Cha-cha-chá auf dem ganzen Erdball
für Begeisterung und volle Tanzflächen. Wenn man den bläserschwangeren
und feurigen Hits von Perez Prado und Tito Puente aus den 1950ern
lauscht, kann man auch heute noch nachvollziehen, wie sich die Welle
des Mambo von Kuba über Mexiko nach New York ausbreitete. Der
Cha-cha-chá, der seinen Rhythmus schon im Namen trägt,
reüssierte als ruhigerer, entspannter Bruder des Mambo mit
seinen luftigen Flöten und Streichern. Der Name der Rumba schließlich,
eigentlich ein raues, rituelles und perkussives Genre der Afrokubaner,
übertrug sich auch auf den Ballsaal und steht für eine
langsame Form des kubanischen Son. Putumayo hat junge und etablierte
Combos aus der ganzen Welt ausfindig gemacht, die der starken Dreierkette
der kubanischen Musik jede auf ihre Weise huldigen. Asere, Tradicuba
und der Flötist J. Joaquin Oliveros werfen neue Gewürze
in den Feuertopf des Mambo- und Cha-cha-chá-Herds ihrer Heimat.
Aber auch außerhalb Kubas kocht die Begeisterung: Der Kolumbianer
Fruko stellt uns den Mambo #5 in seiner Version vor, Angel Meléndez
aus Chicago frischt „Cherry Pink and Apple Blossom White“
auf. In Marseille kombiniert der Conjunto Massalia Cha-cha-chá
mit ländlichen Guajira-Rhythmen, die Schotten von Salsa Celtica
machen einen Emigrantensong zum Mambo. In Belgien eifern die Internationals
mit kubanischen Vokabeln ihren Idolen von den Skatalites nach, und
in San Francisco wird vom Orquesta La Moderna Tradición der
Danzón gepflegt. Selbst in einem kubafernen Fleck namens
Sankt Petersburg werden heiße Rhythmen in einem Jimmy Bosch-Cover
fabriziert.
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Sergent Garcia: Una Y Otra Vez
Kolumbianisches
Comeback von Mr. Salsamuffin
(25.03.2011)
Das furiose Comeback eines Helden, der die Sounds der
Barrios im globalen Schmelztopf glühen lässt. Bruno Garcia
verkörpert die musikalische Mestizo-Bewegung wie kaum ein Musiker
der letzten 15 Jahre. In der augenzwinkernden Rolle des Sergent
Garcia, Zorros feistem Gegenspieler hat er nach wilder Punkvergangenheit
Ende der Neunziger Salsa, Reggae, Ragga und HipHop zu einem neuen
Stil namens Salsamuffin geschweißt, und ihn zum weltweiten
Siegeszug geführt. Mit Aufnahmen auf Jamaika und Kuba, Teamworks
mit Amadou & Mariam, Renaud Letang (Manu Chao) und Toy Hernández
(Control Machete) wurde der Franko-Baske zum Global Player, der
seine Musik zu Party und Politik zu nutzen verstand. Nach fünf
Jahren Albenabstinenz kommt sein neues, sechstes Werk als nimmermüde
Mestizaje-Offenbarung mit vielen kolumbianischen Farben: Sergent
Garcia taucht ein in die Welt von Electro-Cumbia, packender Salsa
Colombiana und afro-pazifischer Traditionen, koppelt diese neue
Welt mit Boogaloo, Roots Reggae, Bolero und Rumba. Unterstützt
wird er von Prominenz wie den Salsero-Youngstern La-33, Sidestepper-Frontfrau
Erika Muñoz, Psychocumbia-Elfe Liliana Saumet, den wurzeltreuen
Helden von La Mojarra Eléctrica, dem Rapper Rocca und Raggameister
Supa Bassie.
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Putumayo
presents: Acoustic Dreamland
Süße
Träume ganz unplugged
(25.02.2011)
Ein Quartett von Ausflügen ins Traumland hat das bunte Label
schon in seinem Reiseprogramm - nun betreten wir das Schlummerreich
ein fünftes Mal. Als Guide werden uns elf herausragende Künstler
an die Seite gestellt, die diesmal mit rein akustischen Liedern
den Übergang in die Nacht besonders traumhaft gestalten. Unter
ihnen ist die Folk-Ikone Lucy Kaplansky, die mit Mary Chapin Carpenters
"Dreamland" einen Schatz unter den Lullabies gehoben hat.
Mit Victor Johnson und Frances England sind zwei Gewinner des Parents'
Choice Award dabei. Elizabeth Mitchell covert das schöne "Blue
Sky" der Allman Brothers, der führende Nu Folk-Kopf William
Fitzsimmons widmet sich James Taylors "You Can Close Your Eyes".
Halb Dänin, halb Tibeterin haucht Kesang Marstrand ihr "In
The Land Of Dreams". Rosie Thomas, Muse des enfant terrible
Sufjan Stevens, umkleidet ihr "Tomorrow" mit wunderbaren
Streichern, so wie es die New Yorker Indiefolk-Band Hem mit "My
Father's Waltz" tut. Mark Erelli wartet mit einem Wilco-Cover
auf und Daniel Martin Moore sowie Rick Scott führen uns auf
dieser Traumreise nach Kentucky und auf eine kanadische Insel. Eine
zauberhafte kleine Gutenacht-Geschichte, die Eltern ihren Kindern
vorlesen können, ziert das Booklet.
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Generation Bass presents:
Transnational Dubstep
Globale Revolution aus dem Reich des Tieftons
(18.2.2011)
Seit fast einem Jahrzehnt hat der Dubstep vom Südosten
Londons aus die Dancefloors erobert. Die Faszination des düsteren
Derivats aus 2Step, Garage, Dub und Drum & Bass hat sich von Croydon
und Brixton über die ganze Welt ausgebreitet, ist mittlerweile
im Mainstream angekommen. Wer im Dubstep progressiv bleiben will,
koppelt die oszilliernden Bässe und mächtigen Percussionpatterns
mit Einflüssen aus arabischer, fernöstlicher und lateinamerikanischer
Musik. Der einflussreiche Blog "Generation Bass" hat erstmals
die spannendsten Projekte dieser weltumspannenden Bewegung vom UK
über Russland und Indien bis Australien auf einer Kompilation
versammelt. Der russische Produzent Mars erstellt aus määandrierender
weiblicher Vokalkunst und Schalmeien vom Subkontinent eine dunkle
Indien-Hymne, sägende Bassloops lässt der Neuseeländer
Alexis K. mit arabischen Chants kollidieren. Der Westcoast-Turntabler
Knowa Knowone zieht Dubbiges ins Reich der Cumbia, Innamorati aus
Bristol und der Franzose Sa Bat' Machines schaffen es, den Dubstep
mit Balkanischem und Gipsy Swing zu hybridisieren. Mit dem polnischen
Mastermind Shem finden sich aggressive Tieftonloops mit zartem chinesischem
Instrumentarium verbandelt, Dysphemic hat eine Art Kung Fu-Dubstep
fabriziert. Neben den absoluten Neuentdeckungen siedeln auch einige
schon etablierte Dubstep-Acts aus dem UK, so etwa Abdullah Hamzah,
der unter seinem Pseudonym Celt Islam firmiert und Sufi-Philosophie
in seinen Dub hineinfiltert. Auch die Asian Underground-Heros von
Midival Punditz haben ihren Auftritt, in einem mächtigen Remix
ihres Landsmannes Piyush Bhatnagar. Die größte Überraschung
lauert schließlich im epischen, spirituellen Finale: Das Jajouka
Soundsystem ist ein Teamwork aus keinem geringeren als Schalmeispieler
Bachir Attar, dem Kopf der Master Musicians of Jajouka und dem New
Yorker Dub Gabriel, der als Compagnon von Bill Laswell und den Last
Poets zur ersten Riege der mit globalen Sounds infizierten Produzenten
zählt. Mit dem Transnational Dubstep rollt eine neue, mächtige
Welle durch die Clubs - sie ist auf dem besten Wege, das Logbuch einer
neuen Global Dance-Bewegung nach dem Asian Underground zu werden. |
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Putumayo presents: Bossa
Nova Around The World
Globaler Siegeszug eines Lebensgefühls
(28.01.2011)
Die magische Jahreszahl lautet 1958. Drei Brasilianer namens João
Gilberto, Antônio Carlos Jobim und Vinicius de Moraes werfen
ihr kreatives Potenzial zusammen. Es entsteht eine nicht mal zweiminütige
Single, der Titel "Chega De Saudade". Zwei Minuten, die
nicht nur Brasilien, sondern letztendlich die Welt veränderten.
Natürlich konnten die drei Pioniere damals nicht ahnen, dass
sie gerade den Startschuss für ein universelles Musikgenres
gegeben hatten. Doch heute haben Jazzer, Popkünstler und vor
allem hippe DJs die Bossa Nova in jeden erdenklichen Winkel der
Welt getragen.
Putumayo macht den eleganten Rhythmus aus Ipanema und Copacabana
hier im französischen Chanson, auf den Kapverden, im deutschen
Easy Listening, in Norwegen, Kanada, selbst in Korea und auf dem
Balkan ausfindig: 2raumwohnung zelebrieren die Bossa Nova als sanftes
Berliner Sommergefühl, die Amerikanerin Stacey Kent versucht
sich am "Summer Samba" und Nancy Vieira verknüpft
die elegante Rhythmik mit kreolischem Flair, während Amanda
Martinez ein wenig mexikanische Anleihen verspüren lässt.
In Frankreich scheint die Bossa ein Heimspiel zu haben: Mit Didier
Sustrac, Tom & Joy sowie Bia Krieger, die den Henri Salvador-Hit
"Jardin D'Hiver singt, ist die Brücke vom Hexagone nach
Rio gleich dreimal vertreten. Kad Achouri komplettiert den frankophonen
Reigen als chansonesker Mestizo. Pierre Aderne grüßt
die Bossa vom Hudson aus und der Serbe Dusko Goykovich paart ihn
trompetend mit dem Forró. Auch an gänzlich unerwarteten
Orten taucht das Ipanema-Genre auf: Im kalten Norwegen überrascht
Hilde Hefte mit ihrer Version vom "Corcovado", und Monla
aus Korea adaptiert ihn mit fernöstlichem Charme.
Die Bossa Nova ist über 50 Jahre nach ihrer Geburt weltweit
en vogue - eine quicklebendige Bestandsaufnahme der eleganten, alterslosen
Lady aus Ipanema.
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Luisa Maita: Remixed
Sambapop-Eleganz revisited
(28.1.2011)
Im vergangenen Sommer verzauberte sie uns mit intimem Post-Samba-Songwriting.
Für die unwirtlichen Wintertage dürfen sich unsere Ohren
und Beine nun an sieben Remakes für den Dancefloor erwärmen.
Auch auf dem Labortisch der DJs behalten die elektroakustischen Perlen
von Luisa Maita aus São Paulo ihren leichtfüßigen
Reiz.
Gleich drei Mal haben sich Pultmeister des Titeltracks angenommen
- mit ganz unterschiedlichem Resultat: DJ Tudo kleidet ihn in schlurfende
Traumpoesie mit einem Anflug von Dub, wohingegen DJ/rupture den Song
in ausufernden Hallschächten atmen lässt und technoide Bässe
unterschiebt. Seiji setzt für seine "Lero-Lero"-Version
auf einen hell glitzernden Loop aus Stimme und Cavaquinho. Auch die
Verwandlungen der anderen Maita-Stücke sind nicht von schlechten
Eltern: "Fulaninha", den Hybrid aus Baião und jamaikanischem
Dancehall wandelt Maga Bo in einen zwitschernden Garagentanz, "Desencabulada"
wird durch den Popular Beat Combo Remix zu einem wuchtig staksenden
Elektro-Pop. Tejo verpassst "Alento" ein rockig-funkiges
Ambiente und Da Lata pushen in ihrer Abwandlung von "Fulaninha"
den Baiao-Rhythmus richtig krachig in den Vordergrund. Eine frische
Perspektive auf Maitas eleganten Sambapop aus den Fingern von europäischen,
amerikanischen und brasilianischen Dance-Assen.
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Sounds:
Neue EXIL Sounds u.a. von Dissidenten
& Jil Jilala, Brazilian Caf�, Midival Punditz, Novalima, Lal Meri,
Italia, India, African Reggae |
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